Abzocke mit gefälschten GEZ-Mahnschreiben

Von | 19. November 2009

Mit gefälschten Mahnschreiben wollen Gauner mal wieder Kasse machen. Angeblich im Auftrag der Gebühreneinzugszentrale (GEZ) treiben sie „eine überfällige Forderung zum sofortigen Einzug“ ein, wie die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen berichtet.


Um an den Betrag von 73,20 Euro zu kommen, verschicken die Nepper ihre Schreiben laut Verbraucherzentrale unter dem Namen des tatsächlich existierenden Inkassounternehmens „intrum justitia“. Wer sich weigere, dem drohten die Schwindler „straf- und zivilrechtliche Schritte“ an: „SCHUFA-Eintrag“, „Anzeige bei der zuständigen Staatsanwaltschaft“, „Zwangsverfügung und Zwangsvollstreckung“.

Die Verbraucherschützer raten, sich von den wortgewaltigen Phrasen nicht einschüchtern zu lassen und auf keinen Fall zu zahlen. Vielmehr prüfe die GEZ bereits, ihrerseits gegen die dreisten Abzocker strafrechtlich vorzugehen.

Bei Fragen rund ums Thema Rundfunkgebühren und GEZ bietet die Verbraucherzentrale Informationen im Internet: www.beratungsstelle-rundfunkgebuehren.de.

Quelle: Verbraucherzentrale NRW
(ENDE) verbraucher-impuls.de/19.11.2009

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