Bausparverträge können übertragen werden

Von | 30. März 2010

Ein Eigenheim steht bei den Deutschen nach wie vor ganz oben auf der Wunschliste. Der erste Schritt zu den eigenen vier Wänden führt oftmals über einen Bausparvertrag. Auf 123,4 Milliarden Euro summierten sich Ende 2009 die Bauspareinlagen bei den Bausparkassen in Deutschland, so die Deutsche Bundesbank. Doch was, wenn sich die ursprünglichen Planungen der Bauwilligen ändern und ein Bausparvertrag nicht mehr benötigt wird?


Wer seinen Bausparvertrag nicht selbst zur Finanzierung einsetzen kann oder will, hat die Möglichkeit, den Anspruch auf das zinsfeste Darlehen an einen Angehörigen weiterzugeben. Darauf weist aktuell der Bundesverband deutscher Banken hin. Eine Übertragung an einen Dritten liege zwar im Ermessen der Bausparkasse – diese stimme in der Regel jedoch zu.

Vorausgesetzt werde dabei, dass der Übernehmer des Bausparvertrags eine ausreichende Bonität nachweisen könne und ein Angehöriger gemäß § 15 Abgabenordnung (AO) sei. Dazu zählten Eheleute, Verlobte, Kinder, aber auch Geschwister. Nur in Ausnahmefällen stimmten die Bausparkassen auch der Übertragung auf Nichtangehörige zu.

Über die genauen Regelungen bei den einzelnen Bausparkassen informiert im Zweifelsfall der Kundenberater.

Quelle: Bundesverband deutscher Banken
(Ende) verbraucher-impuls.de/29.03.2010

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