Alle Artikel aus der Kategorie: Gesundheit

Beratungstelefon der Unabhängigen Patientenberatung

Kurz notiert: Welche Leistungen übernimmt die Krankenkasse, welche Therapiemöglichkeiten habe ich, wie kann ich meine Ansprüche durchsetzen, was muss ich bei einem Kassenwechsel beachten? Solche Fragen können Verbraucher am Beratungstelefon der Unabhängigen Patientenberatung (UPD) unter 0800 / 011 77 22 stellen (kostenlos aus dem deutschen Festnetz).

„Bildschirmarbeit“: Tipps für gesündere Büroarbeit

Kurz notiert: In den vergangenen 50 Jahren ist der Anteil der in Büros Beschäftigten in Deutschland von etwa 10 auf knapp 50 Prozent angestiegen. Damit haben auch die klassischen Beschwerdebilder der Bildschirmarbeit zugenommen: Sei es ein steifer Nacken, verspannte Schultern, ein schmerzender Rücken oder brennende Augen – rund jeder fünfte Arbeitnehmer klagt laut einer Umfrage im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales häufiger über derlei Beeinträchtigungen während seiner Arbeit am Computer. Doch schon kleine Änderungen im Arbeitsalltag können hier viel bewegen.

Herzinfarkt: Richtig Erste Hilfe leisten

Bei einem Verdacht auf Herzinfarkt würden sechs von zehn Ersthelfern den Betroffenen ruhig hinlegen und seine Beine hoch lagern, so das Ergebnis einer aktuellen Umfrage. Doch genau das wäre fatal und würde den lebensbedrohlichen Zustand noch verschlimmern. Richtig ist stattdessen genau das Gegenteil: Der Patient sollte bequem und mit erhöhtem Oberkörper gelagert werden.

Mit Alzheimer noch ans Steuer?

Im Anfangsstadium einer Alzheimer-Erkrankung kann es noch verantwortbar sein, ein Auto zu fahren. Eines Tages aber wird der Demenzkranke den Führerschein abgeben müssen. „Feste Grenzen – etwa, dass Demenz-Patienten grundsätzlich nicht fahren dürfen – existieren hierfür allerdings nicht“, erklärt der Hausarzt und Gutachter für Verkehrsmedizin Dr. Willi Heinrich im Patientenmagazin „HausArzt“.

Pflegereport 2009: Jeder Zweite wird pflegebedürftig

Die Deutschen leben nicht nur länger, sie altern auch gesünder. Dennoch bleibt die Pflegewahrscheinlichkeit im Lebenslauf weiterhin hoch: Jeder Zweite wird laut GEK-Pflegereport 2009 pflegebedürftig. 42 Prozent der männlichen und 60 Prozent der weiblichen GEK-Versicherten, die 2008 verstarben, haben Pflegeleistungen bezogen. Gleichzeitig offenbart die Studie ein deutliches Ost-West-Gefälle bei Heimentgelten und liefert Hinweise für die fachärztliche Unterversorgung in ländlichen Gebieten.

Johanniskraut gegen Depressionen – Wechselwirkungen beachten

In der dunklen Jahreszeit ist die Stimmung vieler Menschen gedrückt. Gegen depressive Verstimmungen und leichte bis mittelschwere Depressionen können Arzneimittel mit Johanniskraut-Extrakten helfen. Doch aufgepasst: wer Johanniskraut mit anderen Medikamenten zusammen einnimmt, sollte sich in der Apotheke vorab über Wechselwirkungen informieren.

Fußball-Fantrikots für Kinder mit Schadstoffen belastet (Stiftung Warentest)

Wer ein echter Fußball-Fan ist, besitzt meist auch ein Trikot seiner Lieblingsmannschaft. Die Stiftung Warentest hat für die November-Ausgabe der Zeitschrift test die Kinder-Trikots aller 18 Erstligavereine untersucht. Nicht immer konnte die Qualität überzeugen. In den Trikots von Frankfurt und Mainz fanden die Tester sogar Weichmacher. Die Stoffe können die Fortpflanzungsfähigkeit beeinträchtigen.

Ratgeber für Lebensmittelallergene veröffentlicht

Der Bundesverband des Deutschen Lebensmittelhandels (BVL) hat einen Praxisratgeber Lebensmittelallergene für unverpackte (lose) Ware veröffentlicht. „Mit dem Praxisratgeber haben wir das komplexe Thema Lebensmittelallergien und -unverträglichkeiten allgemein verständlich aufbereitet“, erklärte dazu BVL-Präsident Dierk Frauen. So liefert der Ratgeber Lebensmittelhändlern zahlreiche Anregungen und Tipps, wie sie betroffene Kunden noch besser über die allergenen Zutaten ihrer Produkte informieren können.

Umstellung auf Winterzeit: Schlecht-Schläfer stört die Extra-Stunde

Die Winterzeit kommt: Am nächsten Sonntag, in der Nacht vom 24. auf den 25. Oktober 2009, werden die Uhren eine Stunde zurückgestellt. Während sich die einen über die Extra-Stunde Schlaf freuen, macht den anderen die Zeitumstellung zu schaffen. „Der Wechsel von Sommer- auf Winterzeit stört besonders den Biorhythmus der Menschen, die ohnehin schlecht schlafen können“, sagt Dr. Peter Düker, Arzt bei der Techniker Krankenkasse (TK). Laut einer Forsa-Umfrage der TK kann jede zweite Frau und jeder vierte Mann nicht gut schlafen. Die TK hat dazu Tipps für einen gesunden und erholsamen Schlaf…

Lebensmittelüberwachung warnt vor Birnen aus der Türkei

Das Agrarministerium Baden-Württembergs warnt eindringlich vor dem Verzehr von Birnen aus der Türkei. Diese weisen nach Angaben der baden-württembergischen Lebensmittelüberwachung das in der EU verbotene Pflanzenschutzmittel Amitraz in gefährlichen Konzentrationen auf. Eine Gesundheitsgefährdung für Kleinkinder sei möglich.