Fußball-Fantrikots für Kinder mit Schadstoffen belastet (Stiftung Warentest)

Von | 28. Oktober 2009

Wer ein echter Fußball-Fan ist, besitzt meist auch ein Trikot seiner Lieblingsmannschaft. Doch das hat seinen Preis: Zwischen 55 und 73 Euro kostet ein Bundesliga-Shirt. Die Stiftung Warentest hat für die November-Ausgabe der Zeitschrift test die Kinder-Trikots aller 18 Erstligavereine untersucht. Nicht immer konnte die Qualität überzeugen. In den Trikots von Frankfurt und Mainz fanden die Tester sogar Weichmacher. Die Stoffe können die Fortpflanzungsfähigkeit beeinträchtigen.


Deutliche Qualitätsunterschiede ergaben sich für die Tester vor allem im Waschtest: So zeigten acht Trikots bereits nach nur zwanzig Wäschen stärkere Verschleißerscheinungen. Beim SC Freiburg verklebten die Buchstaben, bei Schalke warf der Sponsorenaufdruck Blasen. Bei einigen Trikots sahen Rückennummern und Spielernamen reichlich angegriffen aus. Die Fanshirts von Mönchengladbach und Stuttgart überstanden die Wäsche zwar ohne größere Schäden, waren aber unsauber vernäht.

„Mangelhaft“ fiel das Ergebnis für die Trikots von Eintracht Frankfurt und FSV Mainz 05 aus: Ihre Sponsorendrucke enthalten bestimmte Phthalate, also Weichmacher. Für Spielzeug sind diese Stoffe in der Europäischen Union verboten. Nach Ansicht der Stiftung Warentest sollte dies eigentlich auch für Kindertrikots gelten.

Der ausführliche Test findet sich in der November-Ausgabe der Zeitschrift test und im Internet: Fußballtrikots: Rote Karte für Mainz und Frankfurt.

Quelle: Stiftung Warentest
(ENDE) verbraucher-impuls.de/28.10.2009

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