Verdeckte Kosten: So kassieren die Netzbetreiber bei Vertrags-Handys

Von | 29. August 2009

Ein attraktives Handy als Zugabe führt immer noch dazu, dass viele Kunden einen langfristigen Vertrag bei einem der großen Netzbetreiber abschließen. Doch die Rechnung geht längst nicht mehr auf. Wie die Redaktion der CHIP Handy-Welt ermittelt hat, bitten T-Mobile, Vodafone & Co. ihre Kunden für die Mobiltelefone mehr zur Kasse als früher.


„Fast alle Anbieter versuchen, sich von den bisher üblichen hohen Subventionen zu verabschieden“, erklärt Christian Riedel, Chefredakteur von CHIP Online. „Stattdessen muss der Kunde oft monatliche Raten in Höhe von 10 bis 15 Euro zahlen.“ Angeblich sollen für Handykäufer dadurch keine finanziellen Nachteile gegenüber einem Kauf der Geräte auf dem freien Markt entstehen.

Die Redaktion der CHIP Handy-Welt hat die Abbezahlmodelle unter die Lupe genommen. Das Ergebnis: Fast alle Angebote sind überteuert. „So blättern E-Plus-Kunden zum Beispiel für das Kamera-Handy Sony Ericsson C905 insgesamt 380 Euro hin“, führt Christian Riedel aus. Dabei habe das Handy gerade einmal einen Marktwert von derzeit 230 Euro.

Bei Vodafone, T-Mobile und O2 sehe es kaum besser aus. „In den meisten Fällen lohne es sich, einen Tarif ohne Top-Handy zu nehmen und das Gerät über das Internet zu kaufen. Dabei können Kunden leicht schon mal 100 Euro sparen. „Das Nachrechnen vor Vertragsabschluss hilft Ihnen auf jeden Fall, die monatliche Belastung so gering wie möglich zu halten“, so Riedel.

Mehr dazu gibt es auch bei CHIP Online: Teuere Ratenzahlung: T-Mobile und Co. im Kosten-Check.

Quelle: Hubert Burda Media (CHIP Handy Welt)
(ENDE) verbraucher-impuls.de/29.08.2009

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