Stiftung Warentest: Über 100 Autokindersitze getestet

Von | 12. November 2009

103 Autokindersitze hat die Stiftung Warentest seit 2007 getestet. Vorläufige Bilanz daraus: Etwas mehr als die Hälfte der Autokindersitze wurde mit „gut“ bewertet. Rund ein Drittel ist „befriedigend“, sieben Modelle sind sogar nur „mangelhaft“. Sämtliche Testergebnisse haben die Verbraucherschützer nun in einer Datenbank zusammengefasst.


Nur zwei Autokindersitze konnten die Tester bisher mit der Bestnote „Sehr gut“ bewerten: Der Maxi Cosi Cabriofix und der Römer Baby Safe Plus. Beide Sitze sind über das Isofix-System fest mit der Fahrzeugkarosserie verbunden. Auch unter den „guten“ Modellen finden sich zahlreiche Sitze mit Isofix-System.

Doch Isofix ist kein Garant für Sicherheit: Beim IWH Babymax rissen im Crashtest die Sicherheitsgurte der Babyschale, so die Tester. Im Ernstfall wären die Folgen wohl tödlich gewesen. Das Resultat deshalb: „Mangelhaft“. Insgesamt sieben Modelle traf dieses Urteil. Größter Schwachpunkt ist der Seitenaufprall. Hier sind die Kinder oft unzureichend geschützt.

Ihre Prüfergebnisse der vergangenen Jahre hat die Stiftung Warentest nun in einer Datenbank zusammengefasst. Die Übersicht zeigt, welche Modelle für Babys, Kleinkinder und größere Kinder geeignet sind. Die Testergebnisse lassen sich nach unterschiedlichen Kriterien wie Sitzrichtung, Gurt- und Befestigungssystem, Unfallsicherheit oder Preis sortieren. So soll jeder den besten Sitz für sein Kind finden.

Direkt zur Datenbank: Produktfinder Autokindersitze: Das Beste für Ihr Kind.

Die meisten Informationen sind kostenlos, der Abruf der detaillierten Testurteile kostet einen Euro pro Einzelprodukt beziehungsweise fünf Euro für die komplette Datenbank. Das Angebot soll regelmäßig um neue Testergebnisse erweitert werden.

Quelle: Stiftung Warentest
(ENDE) verbraucher-impuls.de/12.11.2009

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