Urheberrechtsabgaben auf USB-Sticks und Speicherkarten

Von | 19. April 2010

Kurz notiert: Auf USB-Sticks und Speicherkarten werden künftig 10 Cent je Exemplar als Urheberrechtsabgabe erhoben. Das sieht eine bis 2011 laufende Einigung zwischen dem Hightech-Branchenverband BITKOM und drei deutschen Verwertungsgesellschaften vor. Die Abgabe muss von den Anbietern entrichtet und in den Verkaufspreis einkalkuliert werden. Für BITKOM-Mitgliedsfirmen gilt eine reduzierte Abgabe in Höhe von 8 Cent.


Durch die Abgaben wird das legale private Kopieren von urheberrechtlich geschützten Inhalten wie Musik und Texten abgegolten. Entsprechende Abgaben werden schon seit längerem unter anderem von den Herstellern von Scannern, Druckern und Kopierern abgeführt. Die Verwertungsgesellschaften nehmen die Abgaben im Namen von Verlagen, Autoren und Künstlern ein. Insgesamt können sie nach BITKOM-Angaben mit Abgaben auf USB-Sticks und Speicherkarten von insgesamt rund 5 Millionen Euro rechnen, die – nach Abzug der internen Kosten – an Verlage, Autoren und Künstler ausgeschüttet werden können.

Prinzipiell erhöht sich durch die gesetzlich gewollten Kopierabgaben der Verkaufspreis. Hersteller müssen die Kosten an die Verbraucher weitergeben – das ist Sinn der gesetzlichen Regelung.

Quelle: BITKOM (via Basic Thinking)
(Ende) verbraucher-impuls.de/19.04.2010

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