Videoüberwachung im Mietshaus: Zustimmung aller Mieter nötig

Von | 10. September 2009

Videokameras und Überwachungsprogramme sind aufgrund der niedrigen Preise inzwischen weit verbreitet – zum Leidwesen mancher Nachbarn und Mieter. Will ein Hauseigentümer zum Beispiel den Eingangsbereichs oder den Fahrstuhl seines Mietshauses digital überwachen, so braucht er die Zustimmung aller Mieter. Hat er die nicht, muss er seine Kameras wieder abbauen; darüber sind sich deutsche Richter weitgehend einig, wie das Magazin CHIP Test & Kauf in seiner aktuellen Ausgabe berichtet.

Selbst die Installation einer Kamera-Attrappe hat dem Artikel zufolge wenig Chancen vor Gericht: Das Oberlandesgericht Düsseldorf entschied 2006, dass auch darunter das allgemeine Persönlichkeitsrecht leiden könne – schließlich sei das Gefühl, überwacht zu werden, auch bei einer Schnüffel-Attrappe gegeben.

Quelle: Hubert Burda Media (CHIP Test & Kauf)
(ENDE) verbraucher-impuls.de/10.09.2009

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